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Ausstieg

Ein Ausstieg markiert den Endpunkt eines Sub-Flows. Er gibt an, an welcher Stelle die Ausführung den Sub-Flow verlässt und im übergeordneten Flow fortgesetzt wird.

Wo finde ich das?

Ausstiege sind ausschließlich innerhalb eines Sub-Flow-Canvas verfügbar. Den Menüpunkt siehst du nur, wenn du einen Sub-Flow geöffnet hast:

Flow-Builder → Schritt hinzufügen → Flow-Kontrolle → Ausstieg

Im übergeordneten Flow wird jeder Ausstieg namentlich als separater Ausgangspunkt am Flow-Schritt angezeigt und kann dort mit dem nächsten Schritt verbunden werden.


Erklärung – Was genau ist ein Ausstieg?

Ein Ausstieg ist ein Baustein, der ausschließlich in Sub-Flows verwendet wird. Er definiert, wo der Sub-Flow endet und die Ausführung an den übergeordneten Flow zurückgegeben wird.

Ein Sub-Flow kann mehrere Ausstiege haben. Das ist sinnvoll, wenn der Sub-Flow unterschiedliche Ergebnisse liefern kann – z. B. „Erfolgreich" und „Abgebrochen". Im übergeordneten Flow erscheint jeder Ausstieg als eigener Ausgangspunkt am Flow-Schritt, sodass für jedes Ergebnis ein eigener Folgepfad definiert werden kann.

Beim Erstellen eines Flows wird automatisch ein Standard-Ausstieg angelegt.


Verwendung – Was kann man damit machen?

Ausstieg im Sub-Flow verbinden

Ein Ausstieg wird wie jeder andere Baustein im Sub-Flow-Canvas über Verbindungspfeile eingebunden. Der letzte Schritt im Sub-Flow wird mit dem gewünschten Ausstieg verbunden.

Gibt es mehrere Ausstiege, wird über die Logik im Sub-Flow – z. B. durch Bedingungen – gesteuert, welcher Ausstieg im jeweiligen Fall erreicht wird.

Ausstieg im übergeordneten Flow verwenden

Sobald ein Ausstieg im Sub-Flow angelegt und benannt ist, erscheint er im übergeordneten Flow als Ausgangspunkt am Flow-Schritt. Dort kann er mit dem nächsten Schritt verbunden werden.

So lässt sich direkt auf das Ergebnis des Sub-Flows reagieren:

  • Ausstieg „Erfolgreich" → weiter zur Bestätigungsnachricht

  • Ausstieg „Abgebrochen" → weiter zur Fehlerbehandlung


Verwaltung – Erstellung, Bearbeitung und Löschen

Ausstieg erstellen

  1. Öffne den Sub-Flow-Canvas über „Flow öffnen" im Bearbeitungspanel des Flow-Schritts.

  2. Klicke auf „Schritt hinzufügen".

  3. Wähle unter Flow-Kontrolle den Eintrag „Ausstieg" aus.

  4. Vergib im Bearbeitungspanel einen aussagekräftigen Namen – z. B. „Erfolgreich" oder „Abgebrochen".

  5. Verbinde den neuen Ausstieg mit dem gewünschten Schritt im Sub-Flow.

Ausstieg bearbeiten

Öffne den Ausstieg-Baustein im Sub-Flow-Canvas. Im Bearbeitungspanel kannst du:

  • den Namen anpassen: Die Änderung wird sofort im übergeordneten Flow übernommen.

  • eine optionale Beschreibung über das Beschreibungsfeld hinzufügen oder anpassen.

Eine Umbenennung wirkt sich direkt auf die Anzeige des Ausgangspunkts am Flow-Schritt im übergeordneten Flow aus.

Ausstieg löschen

Öffne den Ausstieg-Baustein im Sub-Flow-Canvas und klicke auf das Papierkorb-Symbol im Bearbeitungspanel.


Beispiel

Zwei Ausstiege für unterschiedliche Ergebnisse

Ein Sub-Flow prüft, ob ein Nutzer eine gültige IBAN eingegeben hat. Je nach Ergebnis soll der Hauptflow unterschiedlich weitergeführt werden.

  1. Öffne den Sub-Flow-Canvas.

  2. Füge zwei Ausstiege hinzu: einen mit dem Namen „Gültig", einen mit dem Namen „Ungültig".

  3. Baue im Sub-Flow eine Bedingung auf, die den erkannten IBAN-Wert prüft.

  4. Verbinde den positiven Pfad der Bedingung mit dem Ausstieg „Gültig", den negativen Pfad mit dem Ausstieg „Ungültig".

  5. Im übergeordneten Flow erscheinen nun zwei Ausgangspunkte am Flow-Schritt. Verbinde „Gültig" mit der Weiterverarbeitung der IBAN und „Ungültig" mit einer Fehlermeldung an den Nutzer.


Best Practices

  • Ausstiege aussagekräftig benennen: Vergib Namen, die das Ergebnis des Ausstiegs klar beschreiben – z. B. „Erfolgreich", „Abgebrochen" oder „Timeout". Das erleichtert die Arbeit im übergeordneten Flow erheblich, da auf einen Blick erkennbar ist, welcher Ausgangspunkt welches Ergebnis repräsentiert.

  • Für jedes relevante Ergebnis einen eigenen Ausstieg anlegen: Wenn ein Sub-Flow mehrere mögliche Ergebnisse hat, sollte jedes über einen eigenen Ausstieg abgebildet werden. So bleibt die Logik im übergeordneten Flow sauber und nachvollziehbar – anstatt Fallunterscheidungen außerhalb des Sub-Flows zu treffen.

  • Vor dem Löschen Verbindungen prüfen: Bevor du einen Ausstieg löschst, prüfe, ob er im übergeordneten Flow noch verbunden ist. Das Löschen entfernt den Ausgangspunkt und alle dazugehörigen Verbindungen unwiderruflich.

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